El Cactus

EIGENTLICH  sollte auf dieser Seite eine Rückblende erinnern an das erfolgreiche Restaurant  „EL CACTUS“ in CALA RATJADA von 1994 bis zu seinem Verkauf Ende 2001.

 

AUS AKTUELLEM ANLASS schreiben wir heute einen offenen Brief an den Käufer und jetzigen Pächter des „El Cactus“, Kai Uwe Strodtkötter aus Solingen-Ohligs:

 

Hallo KAI,

als ehemaliges Mitglied meiner Familie, Du bist der Exschwiegersohn meines Vetters und Freundes „Jumbo“, wolltest Du Ende 2001 den „El Cactus“ kaufen. Preis der Übernahme und alles war ok und ohne einen Vertrag unterschrieben zu haben, fingst Du mit Deiner Freundin im Jan. 2002 an, das Restaurant auszuräumen und umzubauen. Viel Vertrauen hast Du bekommen, weil für mich die vertragliche Unterschrift nicht so wichtig war, denn ich dachte ja, Kai kommt aus meiner „Grossfamilie“. Nun,  es wurden Verträge geschlossen, weil es miet- und auch kaufrechtlich erforderlich war.

Kai,wie wenig vertraut Du mit der gastronomischen Materie  warst, bestätigt sich auch darin, dass Du unseren spanischsprechenden Koch trotz weit überzogener Lohnforderungen weiterbeschäftigt hast, denn er hat alles für Dich erledigt, weil Du der spanischen Sprache nicht mächtig und genauso wenig mit den hiesigen Gesetzen vertraut warst bzw. auch noch bist.

Nun, nachdem dieser Koch, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr für Dich tätig war, bist Du gleich auf gesetzlichen Kollisionskurs gefahren und hast Schiffbruch erlitten. Auch hier in Spanien ist Schwarzarbeit illegal, ohne Verjährungsfrist  und wird, wie Du erfahren hast, bestraft.

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne eine Frage Deiner Partnerin beantworten. Laut Auskunft des deutschen Arbeitsamtes gibt es keine Verjährungsfristen für zu Unrecht beanspruchte Leistungen.

KAI, und wie wichtig es ist, ein gutes Verhältnis zu seinem Vermieter zu haben, zeigt sich darin, dass ich erfahren habe, dass Du wegen rückständiger Mietzahlungen vom Gericht, bei dem Du nicht erschienen bist, eine Frist  bekommen hast, bis zum 22.07.2004 die restliche Miete aus 2003 und die gesamte Miete 2004 zu bezahlen hattest,  andernfalls zu diesem Tag das Mietverhältnis beendigt gewesen wäre.    

 

KAI: Deine Einstellung zum persönlichen und geschäftlichen Leben ist Dein Problem.

ABER:

Nach einer Aufforderung meines Rechtsanwalts an Dich, den offen stehenden Restbetrag des Übernahmepreises zu bezahlen, nachdem Du im Januar 2004 die monatlichen Zahlungen eingestellt hast und auch vorige monatliche Zahlungen trotz Versprechen nicht pünktlich erfolgten, war Deine Antwort an ihn:

„die……aufgestellte Behauptung… befremdet mich sehr.Aus den mir vorliegenden Unterlagen ist die Übernahme des Lokales abgeschlossen. …..

 

Nun, Kai, muss das Gericht eben entscheiden. Schade nur, zu den Konditionen, die Du bekommen hast, konnte ich das Restaurant zigmal verkaufen, aber man sollte sich familiär nicht verblenden lassen, das habe ich gelernt..

 

Gruss:  JOCHEN

 

 

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